Irina-Maria Bara

Irina Maria Bara wurde 1995 in Beius, einer kleinen Stadt nahe Timisoara und der ungarischen Grenze in Rumänien, geboren. Die 22-jährige Rumänin startete ihre Tenniskarriere mit nur 4 Jahren, von ihrem Vater geleitet, der ihr allererster Tenniscoach war. Er war es auch, der ihr auf den Tennisplätzen eines sehr kleinen Clubs ihrer Heimatstadt Stei half, als damals nur zwei Courts verfügbar waren. Mit Hilfe der vielen Siege die sie auf der ganzen Welt schon errungen hat ist Irina jetzt bereits dicht an den Top 150 im Einzelranking und sogar schon fast in den Top 100 der Welt im Doppel.

Irina-Maria-Bara

Das vergangene Jahr war bisher Irina´s erfolgreichste Saison ihrer internationalen Karriere. Sie gewann 2 $25.000 Titel im Einzel und sogar 4 Doppeltitel auf der ITF Tour, immer mindestens auf $ 25.000 Level. Dank dieser Erfolge ist sie ihrem zehnten internationalen Titel im Einzel schon sehr nah, während sie im Doppel sogar schon weit über 20 Trophäen gewonnen hat.

2017 war auch das Jahr in dem Irina ihr allererstes Grand Slam Turnier in Wimbledon gespielt hat, es folgten danach auch Auftritte in New York und Melbourne bei den US bzw. Australian Open. Dank ihres stetigen Aufstiegs hatte die Rumänin auch die Chance ihre allerersten WTA Turniere zu spielen. Dank einer Wild Card konnte sie ihr Heimturnier in Bukarest spielen, danach konnte sie sich nach erfolgreicher Qualifikation auch für das Hauptfeld in Bastad/Schweden qualifizieren. Die Krönung einer schon sehr erfolgreichen Saison waren die Siege über frühere oder momentane Top 100 Spielerinnen wie Khromacheva, Hercog, Hsieh sowie ihren Landsfrauen Cadantu oder Bogdan.

Dies war der Anfang einer langen Serie, in der es ihr fast jedes Jahr möglich war den nationalen Titel zu holen. Nach diesen rumänischen Titel erreichte Irina auch sehr viele ihrer Ziele auf der internationale Juniorinnentour, allein im Jahr 2010 spielte sie 8 Turniere von denen sie 4 gewann, Paris und Le Pontet (Turniere der Kategorie I), sowie Crema und Novi Sad (Turniere der Kategorie II).

In Folge dieser Erfolge wurde sie 2010 von „Tennis Europe“ mit dem „Spieler des Jahres“ Preis ausgezeichnet und stellte damit sicher, dass auch im dritten Jahr in Folge zwei Rumäninnen an der Spitze dieser Kategorie standen.

Bara spielt ein sehr cleveres Tennis, bei dem eine gute Kondition und gute Defensivfähigkeiten die Schlüssel zu ihrem Erfolg sind.

Obwohl Irina selbst eine beidhändige Rückhand spielt (sie ist außerdem Rechtshänderin), ist Justine Henin, die sehr wundervoll elegante Belgierin mit der einhändigen Rückhand, ihre größte Tennisheldin. Henin gewann in ihrer Karriere 43 WTA Titel, 7 Grand Slam Titel und auch einmal den Fed Cup Titel.